Schließung der Tötungsstation in Omsk

Die Hunde aus der Tötungsstation „Barabinskaja“ in Omsk

die Hunde von Omsk

Ein so genannter „Tierheim“ oder auch anders genannt eine Tötungsstation „Barabinskaja“ in Omsk (Sibirien) wird in Kürze geschlossen.
Omsker Verwaltung will nicht mehr den Vertrag mit der Omsker Firme TST GmbH verlängern. In diesem Fall müssen alle Tiere der Tötungsstation entweder weggenommen werden oder eingeschläfert. Die Politiker sagen ständig das Gleiche, sie haben keine Ahnung wo die Tiere müssen hin.

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19 Hunde wurden von Frau Tatjana Dugina weggenommen. Sie führt das Tierheim „Drug“ („Freund“ aus dem Russischen) in Omsk, das auch keine finanzielle Unterstützung von der Stadt bekommt. Frau Dugina sagt, sie konnte auch mehr Hunde in ihr Tierheim nehmen, aber leider gibt es kein Platz. Kein einziges freies Freigehege. Das Problem besteht auch darin, dass viele Hunde nie ein Zuhause gehabt haben und es wird ziemlich schwer oder manchmal unmöglich solche Hunde zu vermitteln.

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Marina Kisiljowa, eine Freiwillige aus Budka-Omsk, hat innerhalb eines Halbjahres 70 (!) verwahrloste Hunde aus der Tötungsstation „Barabinskaja“ gerettet. Viele davon haben ein warmes Zuhause schon gefunden.

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Heutzutage wenn das Leben der zahlreichen Tiere dort an einem schwächen Faden hängt, könnten auch die Stadtbewohner dabei helfen und eine Pflegestelle oder auch ein Zuhause anbieten. Da die Tierrettungsinitiative Budka-Omsk kein offizielles Tierheim hat und alle von unseren Freiwilligen geretteten Tiere auf privaten Pflegestellen wohnen, gibt es leider keine Möglichkeit alle Tiere (mehr als 100 Hunde) aus der Tötungsstation wegzunehmen.

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Die Verwaltung wird aber noch ein bisschen warten. Im Moment bleiben die Hunde in der Tötungsstation. ABER seitdem der Vertrag mit der TST GmbH zu Ende ist, bekommt man keine Mittel fürs Futter. Die Tiere werden jetzt nur dank den Freiwilligen aus Budka-Omsk und einfachen mitleidenden Menschen gefüttert.

Die Frage wo müssen die Hunde von Barabinskaja hin muss noch dieser Woche ihre Antwort finden.

Anm. der Fellchenhilfe: Der Text wurde so im orgn. übernommen

Die Aktuelle Situation:

Vor einiger Zeit hatten wir von der Rettungsaktion der Hunde aus der Tötungsstation in Omsk berichtet (s.h. unten). in einer "Nacht-und Nebelaktion" wurden fast 100Fellnasen gerettet. Die Hunde kamen in das privat geführte TH "Drug" wo man die Tiere ersteinmal
notdürtig unterbringen konnte. Frau Dugna , die das Tierheim führt nahm aber das versprechen ab, das die freiwilligen Helfer von Budka für die Versorgung der Fellis sorgen müssen, da sie das von den knappen mitteln die sich selbst nur hat, nicht schafft.
Für die hundis wurden schon einen tag später hundehütten aus holz gebaut und man fing auch an feste Zwinger zu bauen . Leider ist es für die Menschen dort in der knappen freizeit nicht möglich so schnell voranzukommen, auch die finanziellen mittel sind mehr als knapp, aber ma gibt sein bestes und hat einige zwinger auch schon erbaut. Die Fellnasen, die jetzt notdürftig noch an der Kette leben, sind meist mit anderen hundis nicht verträglich und bekommen einzelzwinger.
Die Helfer vor ort arbeiten auf Hochtouren um vor dem wintereinbruch noch alles zu schaffen.
Hier einige Eindrücke wie der Bau der Zwinger für die Neuankömmlinge vorangeht und wie die jetztige Situatoin aussieht

 

Die Stadtbewohner in Omsk haben ihre ganze Kraft eingesetzt, um Hunde aus der Tötungsstation  „Barabinskaja“ zu retten

 Einfache Stadtbewohner, ehrenamtliche Helfer aus dem Tierheim „Drug“ und Freiwillige aus Budka-Omsk zusammen mit Journalisten aus RIA „Omsk-Inform“  haben am letzten Donnerstag (14.8.14) Hunde aus dem Tötungsstation „Barabinskaja“ gerettet. Nur die Stadtverwaltung liess sich nicht blicken.

Erst vor ein paar Tagen hat die Stadtverwaltung in Omsk versprochen, 16 Freigehege dem Tierheim „Drug“ abzugeben, damit 84 Hunde aus der Tötungsstation „Barabinskaja“ ins „Drug“ umziehen können. Doch am Mittwoch wurde berichtet, es werden nur 8 Freigehege abgegeben. Daher war es eindeutig, es gab für die Hälfte der Hunde einfach kein Platz und gemäß der Entscheidung Omsker Munizipalbeamten soll der Rest der Hunde getötet werden.

 Am Donnerstag, dem 14. August 2014, sollte die Stadtbehörde zusammen mit Tierärzten nach Barabinskaja kommen um den Rest der Hunde einzuschläfern. Doch die Stadtbewohner in Omsk konnten nicht zu dem Unglück der Hunde gleichgültig bleiben und kamen morgen früh nach Barabinskaja. Einfache Menschen zusammen mit ehrenamtlichen Helfern und Freiwilligen haben ihre ganze Kraft eingesetzt um die verwahrlosten Hunde aus der Tötungsstation zu retten. An der Rettungsaktion haben auch Journalisten aus RIA „Omsk-Inform“ teilgenommen und haben sogar 3 Hunde adoptiert. Und es war ein Erfolg!

Hier das Video von der Rettungsaktion von dem TV Team (leider nur in russisch, aber die Bilder sprechen für sich):

 

Im Gebüsch wurden auch 5 neugeborene Welpen gefunden. Aber nur 3 davon waren noch am Leben, weil das Wetter die letzten Tage in Omsk ziemlich kühl war (bes. in der Nacht).

Hier geht es zum Video als die Welpen gefunden wurden:

Zusammen mit den ca. 100 ungeplanten Hunden hat das Tierheim „Drug“ viele Schwierigkeiten bekommen, weil es auch zuvor keine finanzielle Unterstützung von der Stadtverwaltung bekommen hat.

Fast alle Hunde haben zahlreichen Flöhen, Würmer und Hautkrankheiten. Viele Hunde sind abgemagert. Frau Tatjana Dugina, die das Tierheim „Drug“ führt, sagt, der Zustand der Tiere ist echt erschreckend (Video von den Hunden nach der Umsiedlung)

Da es immer noch am Platz im Tierheim „Drug“ fehlt, haben die Freiwilligen eine Datsche für einige Hunde gemietet, wo auch gleich noch von Helfern einige Hundehütten aufgebaut wurden.

Sie BRAUCHEN DRINGEND IHRE HILFE !!

DRAMATISCHE RETTUNGSAKTION DER HUNDE AUS DER TÖTUNGSSTATION "BARABINSKAJA" ZUM TIERHEIM "DRUG /dt. Freund" DURCH DIE HELFER VON BUDKA-OMSK
Wir möchten ihnen

dieses Video zeigen

wo man sieht das die Helfer von Budka – Omsk alle Hände voll tun hatten um die Tiere umzusiedeln.
Wie schon berichtet mußten fast 100 Hunde innerhalb weniger Stunden umgesetzt werden
Es konnten keine Transportboxen organisiert werden, sondern die Fellnasen mußten schnell mit den Auto transportiert werden. Die Hunde waren dadurch noch verängstigter und sträubten sich teilweise mit Bissen und allen vier Pfoten, denn sie wußten ja nicht das sie den Tod von der Schippe gesprungen sind. Die Helfer bemühten sich so gut es ging die Situation zu meistern, obwohl es auch für sie auch nicht ganz ungefährlich war.
Zum Glück kam kein Vierbeiner oder Mensch zu schaden.
Der Einsatz hat sich gelohnt und die Hunde haben sich anschließend wieder beruhigt.

Die Hunde sind im Tierheim gut gelandet und hier die ersten Bilder vom Füttern

Um die Vierbeiner von Parasiten zu befreien und zu schützen wurden sie und die Gehege behandelt

 Hier wird dringend Hilfe in Form von einer Spende benötigt. Auch kleine Beträge sind willkommen. Gerne auch Sachspenden. Die Tierfreunde von Budka-Omsk wissen nicht wie sie es ohne ihre Hilfe meistern können.

Bitte helfen sie den Hunden in Omsk aus der Tötungsstation !

Wenn sie den Streunern in Omsk mit einer kleinen Spende helfen möchten, können sie auf unser Konto der Fellchenhilfe überweisen( bitte nehmen sie dazu Konakt mit uns auf unter info@fellchenhilfe.de auf. Budka- Omsk hat noch kein Spendenkonto für Deutschland. Aber es ist in Arbeit.

Bitte beachten sie, dass Budka-Omsk, sowie wir nur eine private Initiative sind und keine Spendenbescheinigungen ausgegeben werden können !

Man kann aber bereits über PayPal direkt Spenden!!
Dazu bei PayPal die folgende Empfänger Mailadresse / Account eingeben:

omsk.budka@mail.ru

Sie brauchen dringend ihre Hilfe !!

Danke !

 

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