Hunde-Hospiz Uschi Weber

Wir freuen uns Euch das Hunde-Hospiz von Uschi Weber vorstellen zu dürfen.

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 Hier finden kleine und große Hundesenioren ein liebevolles Heim , oft um nochmal erleben zu dürfen , wie es ist eine Familie zu haben. Viele von den Grauchen haben das nie oder sehr lange nicht mehr erleben dürfen.

in großer Aufopferung kümmert sich Uschi um die großen und kleinen Bedürfnisse der Senioren. Diese Arbeit erfordert sehr viel Zeit und hingabe denn jede Fellnase hat bestimmte bedürfnisse je nach Erkrankung oder Behinderung.

Darum ist es uns so wichtig Uschi etwas zu unterstützen, da es ihr natürlich aus Zeitgründen nicht möglich ist selbst im Netz so aktiv zu sein.

Wir haben Uschi  mit ihren 8 Grauchen gefunden, als wir eine Anfrage erhielten. Konrad, eines der Sorgenkinder im Hospiz benötigte damals noch für nachts eine Rüdenbinde….durch seine Lähmung muss Konrad diese Binden ständig tragen . Es war mir eine Ehre für Konrad diese Binden zu nähen. Uschi schreibt uns aus ihrem Alltag:

Also Konrad war 12 Jahre altKonrad, als er vor fast genau einem Jahr zu mir kam. Als trauriges, abgemagertes Bündel Fell schaute er mir auf dem Foto entgegen und es wurde für ihn ein Gnadenbrotplatz für seine letzten Tage gesucht. Ursprünglich kommt er aus der Slowakei und lebte dort bei einem Obdachlosen. Als dieser starb, fühlte sich niemand für Konrad verantwortlich und so kam er ins dortige Tierheim. Ich glaube nicht an Zufälle und so kam sein Foto und seine Geschichte als Anfrage auf meine Mailadresse. Und wenig später kam Konrad zu mir!
Da konnte er noch leidlich laufen, aber der Rücken und die Hüfte waren schon sehr in Mitleidenschaft gezogen. Trotz Physiotherapie und diverser pflanzlichen Ernährungszusätze konnte ich die fortschreitende Lahmheit nicht aufhalten und mittlerweile ist Konrad vollständig hinten gelähmt. Er zieht sich mühsam mit den Vorderbeinen über den Boden und schleift dabei sein Hinterteil nach. Schmerzen hat er lt. Tierarzt keine und auch ich habe den Eindruck, daß er trotz seiner Behinderung seinen fröhlichen und ausgeglichenen Charakter behalten hat. Er ist immer freundlich und freut sich über jede Zuwendung. Mit allerlei Hilfsmitteln wie Rüdenbinde, Pfotenschutz, Lauf- und Tragehilfe sowie Rollwagen versuche ich, seine Lebensqualität weitgehend zu erhalten. Teilweise gelingt mir das, aber es gibt auch Tage, da scheint er sich aufzugeben. Er wirkt bedrückt und verschämt, wenn er wieder mal "unsauber" war und mir damit viel Arbeit bereitet. Und manchmal sitze auch ich da und denke, ich schaffe es nicht mehr. Denn es ist ja nicht der einzige Hund, um den ich mich kümmere. Derzeit habe ich neben meinem eigenen kleinen Luca noch sechs Dauerpflegehunde, die alle – mehr oder weniger – Pflegefälle sind. Nicht so schlimm wie Konrad, aber jeder bedarf der Betreuung und Zuwendung – und längst nicht alle sind stubenrein. Dabei sind die Hunde zum Teil aus dem Ausland, aber auch in deutschen Tierheimen gibt es viel Bedarf an Pflegestellen gerade für alte Hunde, die nicht mehr gut zu vermitteln sind. So kam auch die kleine Lollie (auf dem Foto mit mir vorne) als Fundhündin ins Tierheim. Sie wird auf ca. 16 Jahre geschätzt, ist nicht mehr stubenrein und schon ein wenig dement. Ihr bereitet das aber keine Sorgen, sie ist fröhlich und zufrieden. Ebenso der große alte Bobby, der seit Welpe in seiner Familie lebte und nun durch die Trennung der Eheleute sein Zuhause verlor. Auch ihm drohte das Tierheim und eine Weitervermittlung ist für einen großen 13jährigen Rüden fast aussichtslos. So reihen sich hier die Einzelschicksale aneinander, aber jeder Hund ist es wert, einen schönen Lebensabend in familiärer Umgebung genießen zu dürfen.

Soweit ein kurzer Umriß meiner Arbeit. Jetzt muß ich aber wieder los, die nächste Gassirunde steht an.

Leider musste Uschi mitlerweile Konrad über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Wir möchten aber sein Schicksal und die mit verbundende aufopfernde Pflege für ihn hier stehen lassen, als Beispiel für die vielen Schicksale die bei Uschi an der Tür klopfen und Einlass finden.

Hier noch ein LInk zu ihrer Facebookseite wo sie versucht  einige Aktuelle Geschichten zu berichten: https://www.facebook.com/hundehospiz/?fref=ts

Aktuell braucht Bobby(der grosse von beiden)Bobby Uschi Weber Wa wieder dringend einen grossen Sack mit Spezialfutter. Man kann ihn auch direkt bei Zooplus bestellen und zu ihr schicken lassen. Wer Uschis Hospiz etwas helfen möchte kann uns gerne eine Mail schreiben: info@fellchenhilfe.de oder auch direkt per PayPal helfen; kittendad2004@yahoo.de Verwendungszweck : Hundehospiz Uschi Weber Herzlichen Dank heart

Mitlerweile konnten wir die ersten Pakete mit Sachspenden zu Uschi schicken. Die Vierbeiner und Uschi freuten sich riesig. Wir bedanken uns vielmals für die gespendeten Sachen: paket1 paket2