Archiv Svetlanas Tierheim

– Hier möchten wir ihnen einige Bilder und Berichte aus der Vergangenheit über Svetlanas Tierheim in Sibirien zeigen.

 

 

April 2013

 

Von Daria bekamen wir einige neue Bilder. Eine Spenderin hat eine größere Summe für Kastrationen gespendet, was auch gleich umgesetzt wurde. Einige neue Holzhütten für die Hunde wurden gebaut und auch das Katzenhaus innen wird für die vielen Samtpfötchen immer wohnlicher.

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März 2013:

Bei diesen Bildern kann man viele Sachspenden sehen die die Fellchenhilfe zu Svetlana geschickt hat. Auch vom Verein Bluemoon waren die wichtigen Sachspenden wie Welpenmilch in den Paketen die wir verschickt hatten. Vielen Dank allen Spendern ! Es ist wohl alles gut angekommen.

Leider hat der Winter wieder einige Opfer gefordert. Die Menschen dort werfen die Tiere einfach vor das Tierheim, die dann über Nacht erfrieren bevor sie Svetlana findet.

Dadurch das sie nun endlich Strom hat konnten auch Kühlschränke, Waschmaschinen und andere elektrische Geräte angeschafft werden, die die Versorgung der Tiere leichter macht.

Nach wie vor braucht sie ihre Unterstützung damit sie alle Tiere versorgen kann und keiner erfriert.

 

Hier der Bericht von Daria Chudjakowa zu den letzten Bildern:

Meine lieben Tierfreunde, ich sehe unsere...

Daria Chudjakowa 3. März 16:38
Meine lieben Tierfreunde,
ich sehe unsere Gruppe hat ein wenig nachgelassen für die Svetlanas Tiere zu kämpfen, vielleicht gibt neues Bild-Material und frisches Bericht Krafft wieder anzupacken, denn die Tiere brauchen Mal wieder unsere Unterstützung!!!

Nun ja, wenn bei uns schon die ersten Blumen zum Vorschein kommen, muss in Sibirien täglich 10 Öfen geheizt werden um die Tiere am Leben zu halten. Es bedeutet das pro Monat 12 Tonnen Heizkohle gebraucht werden. Dank euren Spenden könnte die Svetlana für 2000 Euro Holz bestellen und weitere 10 Holzhütten, mit jeweils 6 Ausgängen für frei lebende Hunde bauen!!!! Aber auch die Spender in Russland hatten diesmal etwas drauf und spendierten Fensterrahmen, die die Svetlana für den neuen Katzenzwinger brauchen wird.
Vor kurzem hat mir meine Mama eine Frage gestellt: " Alles wofür ihr so hart kämpft, hat es sich bis jetzt gelohnt?" Fakt ist diesem Elend vor Ort wird es nie ein Ende geben, das ist mir bewusst. Nur wenn die Besitzer endlich die Verantwortung nehmen werden eigene Tiere zu kastrieren, wird es für uns Tierschützer leichter sein. Doch eine Kastration ist in Russland ein Fremdwort. Doch meiner Mutter antwortete ich was anders:" Wenn es dieses Tierheim nicht geben würde, wären alle diese Tiere ( viele davon ehemalige Wohnungstiere, von den Menschen verraten) schon längst Tod, egal ob die jetzige Existenz nichts schönes ist, es ist trotzdem Leben!"

Zurück zum Tierheim, wir haben eine sehr beruhigende Nachricht!!! Die Hälfte der Hunde im Tierheim ist schon kastriert :) Zwar wird die Kastration immer noch brutal bei trächtigen Tieren eingesetzt, leider ist es momentan trotzdem besser die Welpen noch im Bauch abtreiben zu lassen, denn so bald sie auf der Welt sind überleben 90% in diesen Bedingungen nicht :( Es steht uns aber noch ein weiterer Weg vor, noch Ca. 100 Hunde müssten kastriert werden, und das ist die Berechnung ohne heranwachsende Welpen.
Wie sie sehen sind wir sehr auf eine Finanzierung der Kastration angewiesen. Eine Kastration für einen Hund kostet: 30 Euro. Für eine Hündin: 50 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

Ich selber kann nur sagen, statt mir eine Luis Vuitton Tasche zu kaufen, um mit ohne Persönlichkeit, sinnlosen Mode mitzugehen, befriedigt mich mehr der Fakt das ich mit meinem Geld Leben retten kann.

Vielleicht haben auch sie paar Cent für die Tiere von Svetlana übrig.

 

Danke für euren Einsatz, Daria.

 

 

Winter in Sibirien Januar 2013

Im Tierheim in Sibirien bei Svetlana ist auch der Winter gelandet. Mit einigen Lehmöfen versucht sie die Holzhütten warm zu bekommen. In einer Hütte hat sie ihr Auto gestellt das durch den Ofen warm gehalten wird. Sie braucht nun nicht mehr alle 2 Stunden, auch  Nachts, den Wagen starten, der sonst bei minus 40 Grad irgendwann nicht mehr anspringen würde.

Durch den endlich angeschlossenen Strom hat sie nun Licht. Auch im Winter werden an neuen Hütten gebaut.

Dank der Spenden hat sie ausreichend Futter für den Winter eingelagert.

Mittlerweile haben wir gute Erfahrungen mit der Paketpost und schicken ihr ab und an einige Pakete mit wichtigen Dingen wie Welpen – und Kittenmilchpulver oder Vitaminpräparate. Auch die eine oder andere Decke oder Bettchen der Fellchenhilfe ist mit dabei. Einige Pakete wurden vom Verein Bluemoon übernommen. Die Fellchenhilfe schickt im Winter dank einiger Portospenden auch noch einige Pakete ab. Bisher sind sie alle vollständig angekommen.

Es sind diesmal auch viele schöne Bilder dabei die zeigen das dort dank der Spenden viel getan wurde, damit es die Tiere warm haben und nicht hunger leiden müssen. Vor nicht all zu langer Zeit war die Situation und die Bilder noch nicht so gut.

Ein schöner Erfolg !! Danke !!

Bitte helft aber weiter. Svetlana braucht eure Unterstützung. Es gibt dort noch viel zu tun. Vor allem werden dringend Steinhäuser gebraucht. Denn die Holzhütten halten die Kälte nicht so gut ab. 

 

 

 

Hier noch der Bericht von Daria Chudjakowa zu den neuen Bildern:

Bericht:
Unsere lieben Tierfreunde,
lange haben wir kein Bildmaterial mehr von der Svetlana gehabt, doch nun sind die Neuigkeiten da!!!Ich muss gleich sagen das die Welt sich zum
besseren ändert, denn in Dezember über die Weihnachtszeit mussten wir feststellen das viele Menschen sich nicht nur um eigene Weinachten kummerten, sondern auch sich entschließen den “Verlassenen” Tieren am anderen Ende der Welt zu helfen. Manche sagten den typischen Beschenk-Ritual ganz ab und haben sich entschlossen uns zu helfen. In solchen Momenten blüht unserer Herz auf, und wir sind nur froh, das es solche Menschen wie euch gibt!
Zu der gleichen Zeit kämpft die Svetlana am anderen Ende der Welt für ihre Tiere. Ich bin froh das die Fotos schon viel weniger erschreckend sind als die Jahre zu vor. Natürlich sterben immer wieder Tiere, doch nicht in solchen erschreckenden Dimensionen wie in den vergangenen Jahren als wir gerade noch versuchten das Tierheim auf die Beine zu stellen. Und wie immer ist dem Elend in Sibirien kein Ende gesetzt, es werden immer wieder Boxen mit Welpen abgegeben, aber auch Rassentiere werden aus den fahrenden Autos neben dem Tierheim rausgeschmissen.
Wir kämpfen einfach weiter, bauen so bald das Geld reicht, bestellen Futter wenn es knapp ausgegangen ist und die neuen Spenden gerade noch rechtzeitig ankommen. Und manchmal geschehen kleine Wunder, wie zum Beispiel dieses Weinachten an denen die Tierhilfe Bluemoon uns für die Waschmaschine, Trockener und Kühlschrank gesammelt hat, damit wir endlich den Strom, das nach 2 Jährigen Kampf ins Tierheim verlängert wurde ausnutzen können. Und unserer Omi Svetlana mit 64 Jahren die erste Waschmaschine kaufen können.

Ich danke von ganzem Herzen an alle Beteiligten die in unserer Gruppe 2012 so fleißig anpacken, und hoffe ihr last uns auch im neuen Jahr nicht im Stich, denn jeder einzelner Mensch auch wenn es nur eine kleine Tat ist kann am Ende mit gemeinsamen Kräften von allen so viel bewirken!

Daria C.

www.dasletztesiebteleben.com

heart

enlightenedEndlich !! Seit dem 7. November hat Svetlana Strom im Tierheim enlightened

 

Mit etwas Hilfe vor Ort hat das Energiewerk endlich den Strom zu Svetlanas Tierheim geschaltet. Die Masten und Stromkästen waren ja schon instaliert, aber die Bürokratie in Sibirien hat es noch verhindert das sie auch den Strom bekam.

Jetzt braucht sie den lauten teueren Generator nicht mehr und erleichert ihr und den Tieren dort das Leben etwas. Wir freuen uns riesig darüber und danken allen die dazu beigetragen haben mit ihren Spenden und ihren Einsatz. heart

Hier die Nachricht von Daria dazu:

Daria Chudjakowa 7. November
Meine lieben Tierfreunde,
ich weiss es nicht wie es für euch ist, für mich ist schon heute Weinachten! Denn den grössten Geschenk habe ich schon bekommen Seit einer Stunde hat die Svetlana Strom!!! Durch eure Spenden und unseren Flohmärkte, hat uns der Hunde-Gott endlich Strom geschickt Ich würde jetzt so gerne die Beerdigungs-Zeremonie von dem Benzin Generator vor Ort durchführen. Seit dem das Tierheim in das leere Feld umgezogen ist, hat der Strom Generator nichts als Kosten, unnötigen Lärm, Benzin und Menschenkraft verschwendet. Ich bin einfach nur froh dass es jetzt vorbei ist. Ich möchte auch die Gelegenheit nützen und einem schweigenden Spender vor Ort Danken (auch wenn er diese Zeilen nicht lesen wird, weil er die Sprache nicht kennt) Das ist der Stellvertreter des Oberen Rates Jurij Kistanov. Er hat die Elektrizität-Ständer für die Svetlana aufgestellt. Endlich kann die Svetlana und die Tiere für uns die Selbstverständigste Sache der Welt geniessen. Ich danke euch allen!!!!

 

Vorbereitungen auf den Winter in Svetlanas Tierheim

Bei Svetlana laufen die letzten Vorbereitungen für den Sibirischen Winter, mit unter minus 40 Grad. Von den letzten eingegangenen Spendengelder, wurden einige Hütten isoliert, Öfen gebaut und Fenster eingesetzt. Leider ist noch immer der lebendsnotwendige Strom vom Energiekraftwerk noch nicht freigegeben. Aber wir hoffen das dies bald passiert, damit sie nicht mehr auf den teuren Generator, der täglich Benzin frisst, angewiesen ist.

Die Tierärzte kommen regelmässig zu Svetlana um zu kastrieren oder die zahlreichen Neunankömmlinge zu versorgen. Svetlana hilft natürlich und baut die Öfen mit. Wie sie das alles immer schafft wissen wir auch nicht. In Richtung Winter müssen die Welpen wieder ins Katzenhaus da nicht genug Platz ist. Es muss daher dringend ein Katzenzwinger her. Kostenpunkt 2500,- €. Um den Winter zu überstehen brauchen die Tiere auch genug Futter. Bitte helft den Tieren in Sibirien mit einer kleine Spende. Danke ! heart

Daria Chudjakowa hat wieder alle aktuellen Neuigkeiten in einen Bericht zusammen gefasst:

Hier der Bericht  von Daria Chudjakowa:
Liebe Tierfreunde, ich muss immer wieder…

Liebe Tierfreunde,
ich muss immer wieder Krafft sammeln um den neu angekommenen Brief von Svetlana aufzumachen. Denn so gut es uns hier in Europa geht, existiert auf dieser Welt auch eine andere Wahrheit, die Wahrheit um das wahre Überleben. Vielleicht bin ich egoistisch, aber manchmal ertappe ich mich an dem Gedanke: „Das will ich alles nicht schon wieder lesen, das tut zu sehr weh!“ Ich will in meiner Welt leben, mit Kleinigkeiten die mir Spass bereiten, aber ich weiss das ich wiedermal einen Hilfeschrei weiter verteilen muss, sonst kommt eine Katastrophe. Obwohl ich denke dass dieses Land schon immer eine „Katastrophe“ gewesen ist, und egal was wir machen es ist nie genug.

Die Svetlana schreibt mir, dass sie jetzt kurz vor dem Winter überfordert ist. Man schmeisst nicht gebrauchte Welpen vor dem Tierheim raus, und bevor sie die angesammelt hat, greifen die grösseren Hunde von ihr die Kleinen an. Sie weiss nicht wo anpacken zu helfen, alle Mitarbeiter die sie einstellt, verschwinden wieder nach einiger Zeit, zu viel Aufwand, zu wenig Verdienst. Und dabei machen sie es nicht richtig. Wenn die Svetlana ihre Durchcheck macht, ist das Wasser oft schmutzig und nicht gewechselt, manchmal vergessen die auch Futter zu geben. Sie hat jetzt einen neuen Mitarbeiter, der seine Arbeit zwar gut macht, aber auch gemerkt hat wie hoffnungslos die Situation im Tierheim ist, daraufhin hat er gesagt:“ Ich mache die Arbeit gut wie bisher, wenn sie meinen Verdienst von 400 Rubel pro Tag auf 1000 erhöhen.“ Das sind 24 Euro pro Tag, mit unseren Spendengeldern kaum zu decken.


Es werden Haustiere wie Pekinesen, Terriers, Französischer Bulldogge abgegeben, alle vermissen die Besitzer, verweigern das Essen. Was haben sich diese Menschen nur gedacht, als sie die Tiere angeschafft haben. Und wozu züchtet man Rassentiere in dem Land, wenn um die Ecke ein Strassenhund verhungert, oder in Qualen der Vergiftung stirbt… Wie viel können wir Menschen diesen Tieren noch antun? Vor kurzem schrieb mir die Svetlana eine sms: „ Ich erwarte nur noch schlechtes von den russischen Menschen.“
Das einzige Gute ist, dass trotz der Traurigkeit in der Seele die Svetlana nicht aufgibt, das ganze Geld das gespendet wird, wird zielstrebig eingesetzt. Und ich setze mich wieder an den Computer um es an euch weiter zu leiten. Aufgeben können wir nicht, wir haben einen Beispiel vor Augen, DIE TIERE, den anscheint haben diese Geschöpfe leider trauriger Weise Dank uns gelernt weiter zu machen und nicht aufzugeben.
Was dringend gebraucht wird:

Wir bräuchten dringend noch einen zusätzlichen Katzen-Haus, weil die Welpen bereits jetzt wo die Kälte eingebrochen ist, wieder mit den Katzen einziehen müssen. Die traurige Nachricht ist, das die Katzenbabys leider nie überleben :( Sie müssten in einem separaten Haus gehalten werden, getrennt von grossen Katzen die sie immer wieder mit anderen Krankheiten anstecken und Hunden von denen sie entweder erdrückt werden oder von Stress sterben. Kostenpunkt für so einen Katzenhaus von 40 m2 wäre um die 5000 Euro.
Immer noch muss das alte Grundstück fertig gereinigt werden. Die letzte Reinigung hat für den Verkauf nicht ausgereicht. Kostenpunkt: 1228 Euro.
Öfen für die Winterheizung und Bezahlung von Arbeitern um 1300 Euro.

Hier die letzten Bilder die uns Daria von Svetlana schickte:

 

Gute Neuigkeiten aus Sibirien / September 2012

Daria Chudjakowa hat uns einen aktuellen Bericht und wieder viele Bilder von Svetlana geschickt. Es ist nicht mehr lange und sie bekommt endlich den wichtigen Strom für ihr Tierheim. Alle Gebühren sind dank der Spender bezahlt worden. Die Strommasten und -kästen sind angschlossen. Leider fehlen nur noch ein paar Papiere. Auch in Russland mahlen die Bürokratenmühlen nur sehr langsamm.

Es wird  versucht vor dem Wintereinbruch noch so viel wie möglich zu bauen und zu isolieren. Die wichtigen Kastrationen werden auch weiter von den dortigen Tierärzten durchgeführt. Um an Geld zu kommen versucht Svetlana ihr altes Tierheim was leer steht zu verkaufen. Dazu muss sie aber dort erst alles aufräumen lassen, wie man auf den Bildern sieht.

Um den Winter mit minus 40 Grad zu überstehen, benötigt das Tierheim weiterhin dringend Spenden für das wichtige Futter. Wenn sie Svetlanas Tiere helfen möchten, können sie auf eines der unten stehenden Konten überweisen:

Herzlichen Dank !! heart

Hier Darias aktueller Bericht:

Liebe Tierfreunde,
wiedermal bekam ich Neuigkeiten von der Svetlana. Die Frau versucht noch in der letzten Sekunde alles vor dem Winter vorzubereiten, um einem Tierheim mit Herz auf einem dem kältesten und wildesten Platz( bezüglich Menschen) des Planet aufzubauen. Mit den letzten Spenden die sie bekommen hat, werden neue Räume zu Ende gebracht, Futter gekauft ( 150 Trockenfuttersäcke wurden bestellt, das reicht gerade für einen Monat), das alte Gelände von ihr was ihr Eigenturm ist wurde aufgeräumt, damit sie es verkaufen kann um noch mehr Geld für bestehenden Tierheim zu bekommen. Gleichzeitig werden langsam Tiere kastriert. Da die meisten Tiere im Tierheim ziemlich wild sind, und fast unmöglich zu fangen, haben wir einen Betäubungsgewähr aus Moskau bestellt das für die Hunde geeignet war( zu minderst stand es in der Anleitung drin), als es angekommen war, waren die Darts riesen gross, und die Tierärzte meinten man kann diese Pfeile nur für Elefanten gebrauchen. So musste die Svetlana eine andere Fang-Taktik entwickeln, zusammen mit den Arbeitern macht sie es jetzt mit einer selbsterstellten Netz-Falle. Täglich werden schwache, kranke Tiere angeliefert die aus Krafft Mangel sich in der Stadt hinlegen um zu sterben. Welpen Ankömmlinge ohne Ende. Das Katzenhaus, welchen wir in diesem Sommer so schön leer gemacht haben, weil wir einige der Tiere nach Deutschland mitgenommen haben, wird schon wieder voller.
Was gerade gebraucht wird:
Es kam eine neue Lieferung mit Holz für die Fertigstellung der letzten Räume vor dem Winter, leider noch in der Schuld um abzubezahlen. 900 Euro.
Alle Welpen müssen entwurmt werden.
20 Neue Fenster und neue Fensterrahmen müssen für die neuen Räume bestellt werden. 750 Euro.
Kastration. Rüde: 30 Euro. Weibchen: 50 Euro.
Noch mehr Heiz-Öfen müssen in den neuen Räumen gebaut werden. Die Bezahlung an die Arbeiter dafür ist 373 Euro. Dafür braucht man Ca. 3000 Ziegelsteine, Kostenpunkt dafür wäre 650 Euro aber mit Lieferung inbegriffen. Und der Guss dafür, um die 370 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

Wie ihr seht alle Hände voll zu tun…wie die Svetlana es macht weiss ich nicht! Als wir diesen Sommer vor Ort waren, eigentlich die ruhigste, entspannte Zeit des Jahres, wussten wir nicht wo wir anpacken sollen. Und jetzt ist es kurz vor dem grossen Kälte- Einbruch, jeder kleiner Fehler bedeutet wieder das Leben erlöscht werden. Wenn ihr noch helfen könnt, macht es. Ich begebe mich wiedermal an den Flohmarkt um etwas für das Tierheim zu verdienen.

 

Daria Chudjakowa.
Präsidentin des Tiervereins „ Das letzte siebte Leben“.

 

Bericht zur Reise nach Sibirien 2012

in Svetlanas Tierheim

Liebe Tierfreunde,

Daria und ihr Team, sowie eine Tierärztin haben Svetlana für 2 Wochen besucht und sind Anfang August mit vielen Eindrücken zurück gekommen.

Seit dem letzten Besuch hat sich dort wieder vieles getan. Es wurde viel gebaut, damit die Tiere es im Winter besser haben und nicht der Kälte ausgesetzt sind . Z.B. wurde ein Welpenhaus gebaut und eine kleine Krankenstation.

Auch der Bau der wichtigen Lehmöfen schreitet vorran.

Die Tierärztin konnte einige der dortigen Tiere mit Hilfe der russischen Tierärzte kastrieren. Weitere Kastrationen werden nach und nach von den Tierärzten vor Ort durchgeführt. 

Einige kleine Schritte konnten wieder nach  vorne gemacht werden, aber es liegt nach wie vor noch ein langer Weg vor Svetlana und ihren unermüdlichen Helfern.

Dies ist das neue erbaute Welpenhaus                                                                                  So sieht es von drinnen aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Daria Chudjakowa: Das ist die Galina. Sie ist zwar eine ehemalige Alkoholikerin. Doch seit dem sie mit der Svetlana seit 5 Jahren lebt hat sie aufgehört zu trinken. Sie ist die einzige Person die Svetlana nie im Stich lässt. Sie arbeitet fleissig und liebt die Tiere. Ab und zu schimpft sie lustiger Weise die Svetlana an und nicht umgekehrt (oberes Bild)

 

 

 

Uta gab Daria ein selbstgemachtes Schlüsselband mit Engelmotiv, die sie ja so mag, mit. Sie freute sich darüber sehr und nahm es gleich für ihre Autoschlüssel.

 

 

                                                                                                                              Daria Chudjakowa :
Eine drei Bein Katze, und im Ohr ein Loch ( wahrscheinlich im Winter abgefroren) Sie kümmerte sich so liebevoll um ihren Katzenbabys.

 

 

Das Katzenhaus mit angepflanzten Kazengras unter den Gittern

Immer wieder abgegebene und gefundene Welpen

Unser Engel in Sibirien, Svetlana. Rechts mit ihren "Kindern"

                               

 

                                Die neue Krankenstation.                                                                                                         So sieht sie von innen aus                                                                          

                    

                                                                                                                                 Hier werden auch die selbstgenähten Katzenbettchen von Uta gewaschen

Uta s Katzendeckchen werden gut genutzt

Svetlanas bescheidener Wohnraum

Das Katzengehege von oben

Die leeren Eimer von des Welpenmilchpulvers werden noch anders verwendet. Wir werden wieder neue schicken, sobald wir wieder etwas Portogeld zur Verfügung haben.

Svetlana wollte auch mal ein Foto von ihren Besuch machen

Svetlana trägt einen Hund zum kastrieren.

Hier noch der Reisebericht von Daria Chudjakowa,die auch dieses Jahr wieder mit in Sibirien war:

 

Daria Chudjakowa:
 
Liebe Tierfreunde,
nach einem zwei wöchigem Aufenthalt in Sibirien, in Svetlanas Tierheim sind wir nun zurückgekehrt.
Wie auch dieses Jahr erwartet, kämpfen auch diesmal in mir verschiedene Gefühle, körperlich und emotional ziemlich am Ende, spüre ich in mir jedoch eine seltsame, innere Stärke die mir die Tiere beigebracht und gegeben haben.

Oft stellt man fest, dass die Russen wenig lachen und mit einer bösen Mine durch die Stadt laufen. Die ersten 5 Tage bis ich mich an das harte Leben anpasse geht es mir genauso. Das erste was ich vom Flughafen bis zum Tierheim zu sehen bekomme, sind drei überfahrene Tiere auf der Strasse. Sie sehen aus als würden sie schlafen, dabei sind sie tot. Im generellen ist die Situation in dem Land katastrophal, verglichen mit Europa, muss man sich da 100 Jahre zurück versetzen. Es gibt keine Arbeit, alles fällt auseinander, dieses Stückchen Land überlebt praktisch. Kein Wunder das die Tiere dort so vernachlässigt werden. Es gibt aber trotzdem Menschen, die trotz allem was sie in ihrem Leben erlebt haben, in ein Märchen glauben, die sich für die schwächsten verlassenen, misshandelten, deren die uns vertrauen und tief und verständlich in die Seele reinschauen einsetzten… SVETLANA!!! Unseres Team, dieses Jahr bestehend aus Martina Karl( Tierschützerin), Nika Brkusanin (Tierarzt Assistentin), Ute Brischke (Tierfreund und mittlerer Weile auch Tierschützerin 😉 ) Irmgard Rieger (Tierärztin) und ihre Assistentin Dorothea kommt in Tierheim an.
 
Die Svetlana alt, aber gleichzeitig irgendwie mädchenhaft kommt raus, ihre Augen strahlen, für zwei Wochen ist sie nicht alleine, für zwei Wochen hat sie uns. Das erste was auffällt sind die kräftigen Tiere, mir springt ein Bild von 2008 vor den Augen…der Unterschied ist dank euch sehr gross! Alle Hunde haben viel zu sagen, so einen grossen Menschenhaufen sehen sie nicht oft. Viele sind nicht begeistert dass die Europäer in ihr Revier eingedrungen sind, doch es gibt immer ein paar Beschützer die um uns herum die anderen Hunde verjagen. Die Svetlana führt uns in die neu erbaute Klinik, damit wir euren gespendeten OP Zeug vorbereiten können (Danke an alle die mitgeholfen haben!!!) Die Klinik ein einfaches Holzhäuschen, aber mit ein paar praktischen Tischen und Schränken für die Medikamente, wird in der Zukunft viele Kastrationen ermöglichen. Im generellen haben wir in diesem Moment viel vor, möglichst viele Tiere zu kastrieren, leider denkt man immer zu früh das alles gelingen wird und am Ende kommt es anders (aber davon etwas später)

Wir machen eine Runde im Tierheim, wie viel da neu erbaut wurde ist unglaublich, auch jetzt wo wir das Tierheim anschauen ist ein Mann dabei eine Decke in der Welpen Abteilung anzufertigen. Zwischendurch ruft jemand die Svetlana an, sie schimpft am Telefon und hört das Gespräch auf. Eine Frau fragte ob sie ruhige Welpen zur Vermittlung hatte, den ihren eigenen Hund der zu aktiv war, haben sie gerade eingeschläfert. Ich schwöre bei Gott es ist nicht erfunden, ich war bei dem Telefongespräch dabei. Wir kommen ins Katzenhaus, und es freut mich auch zu sehen dass wenigstens die meisten erwachsenen Tiere besser aussehen als das letzte Jahr. Allerdings weiss ich dass das Dosenfutter immer noch ein Luxus für die Tiere ist. Die Katzen bekommen es sehr selten, dabei sind die kleinen Kätzchen mit den grossen Stückchen von Trockenfutter überfordert und können es nicht zerkauen. Genau so geht es den Welpen, es wäre auch schön denen ab und zu Konservenfutter zu geben. Das Katzenhaus sieht aber toll aus!!! Es hat einen kleinen Ausgang, in dem ich mit Begeisterung sogar neu angebaute Katzengrass-Becken zu sehen bekomme.
 
Bei dem rausgehen zu den Hunden sehe ich das die Svetlana die Arbeiter anschimpft und verstehe den Grund ihrer Aufregung, da es für das Tierheim momentan das grösste Problem wird. Die Arbeiter die die Futterversorgung der Tiere und die Reinigung der Zwinger übernehmen bekommen täglich 400 Rubel Lohn ( was ungefähr 10 Euro ist) Aber es geht hier eigentlich nicht um den Verdienst. Das Problem ist die Leute die sich für so eine schmutzige und harte Arbeit wie diese entscheiden, sind entweder ehemalige Alkoholiker, oder die einfachste Klasse. Ein Tag sind die da, den nächsten Tag sind sie für ein Monat dem Alkohol verfallen und die Svetlana räumt die Zwinger selber auf!!!! Als Beispiel muss ich angeben, das wir jeden Tag zu viert das Tierheim Ca. 5 Stunden aufgeräumt haben, die Tiere pflegten und fütterten und trotzdem war es nie genug. Und an Tagen wenn wir weg sind und die Arbeiter nicht kommen, macht das alles eine einzige Frau.

Am nächsten Tag beginnt die Kastration. Aber nicht nur das, die russischen Tierärzte kommen begeistert ins Tierheim um mit den Deutschen Erfahrungen auszutauschen. Zusammen mit Irmgard und den russischen Ärzten werden 8 Tiere kastriert. Leider unterscheidet sich die Kastration Technik in Deutschland als in Russland, es fällt ein zusätzliches Narkosemittel (ihr müsst mich jetzt entschuldigen, aber ich bin kein Fachmann in diesem Bereich) das die Irmgard normaler Weise in Deutschland benutzt. Sie versucht es mit den vorhandenen Medikamenten zu ersetzen, doch hat Schwierigkeiten, denn bei der russischen Narkose zappeln die Tiere mit den Pfoten und geben oft Geräusche von sich. Die Russen sind an diese Situationen gewohnt, der Irmgard fehlt es aber schwer wenn die Tiere ihr bei der Narkose praktisch in die Augen schauen. Doch nicht nur das, da die russischen Tiere ziemlich viel im Leben erlebt haben, sind die meisten gegenüber Menschen ziemlich misstrauisch und lassen sich nicht anfassen. Dabei muss ich aber stolz mitteilen das die zahmen Tiere (Ca. 50 Tiere) bereits kastriert wurden. Wir versuchen die letzten die sich noch anfassen lassen zu fangen. An diesem Moment muss ich nur sagen, wie tapfer die Nika und Martina in den Rudel halb wilder Tiere reingesprungen sind um sich ein Tier zu packen, dabei ist es zu erwähnen das die meisten Leute sich gar nicht ins Tierheim reintrauen 😉 I
 
n den Nächsten Tagen wird uns aber klar, wir können fast keine zahmen Tiere mehr finden und die Irmgard möchte auf die russische Kastrationsweise auch am besten verzichten. Unser grösstes Ziel für diesen Sommer ist leider in die Hose gegangen. Doch wir geben nicht auf und haben in Moskau ein Betäubungsgewähr für die wilden Tiere bestellt, das bereits bald ankommen sollte. Für alle die für Irmgards Flug gespendet haben, seid bitte nicht enttäuscht, denn die Irmgard hat sich super nett entschieden die Flugkosten für ihren Flug selber zu übernehmen, so dass das Geld dem Tierheim zugutekommen kann. Wenn es euch recht ist werden damit die bestehenden Kastrationen die von den russischen Ärzten bezahlt werden. Sie finden sich in ihrem Land und solchen Situationen am besten zu Recht und ich denke in der Zukunft lohnt es sich für die Kastrationen vor Ort zu spenden, als einen Arzt aus Europa mit zu bringen.

Zurück zum Tierheim, wir mit unserer europäischen Mentalität angekommen, von den Standards des deutschen Tierheims geprägt haben täglich Aussagen an die Svetlana wie dies und das gemacht werden sollte. In der zweiten Woche sind wir dann einfach nur ruhig, weil wir sehen das in diesem wilden Land es noch Jahrzehnte dauern wird bis es europäischen Standard entsprechen wird, und weil wir sehen wie die Svetlana von Beinen fällt um den Tierheim zu erhalten. Jeden dritten Tag werden Tiere ins Tierheim gebracht. Der eigene Nachwuchs, oder halbverhungerte Findlinge. Die Karton boxen mit Welpen werden nicht mal an die Tierheimtür gefahren, sondern werden im Feld ausgeladen. Eine Frau ruft die Svetlana an und sagt ihre Hündin hat gerade 10 Welpen zur Welt gebracht, und sie möchte die ins Tierheim bringen. Die Svetlana sagt: „ Warum kastrieren sie nicht ihr Tier?“ Daraufhin die Frau:“ Wer sind sie den um mir hier um mir hier eine Lektion zu erteilen, haben sie Platz oder nicht?“ Die Svetlana sagt mit schwerstem Herzen ab, sie weiss was mit den Tieren passieren wird, sie weiss aber auch das in ihrem Tierheim nur die stärksten überleben werden. Es kommt aber auch vor das selten Leute kommen um ein Tier aus dem Tierheim zu holen, die verdächtigen werden von der Svetlana gleich nach Hause geschickt, die guten potentialen gibt sie ein Tierchen.

Jeden Tag kochen meine Emotionen, jeden Tag springe ich kalt gebadet in der Nacht auf, und vor mir irgendwelche traurige Augen von irgendeinem verlassenen Tier. Man muss ein kranker sein um in diesem Land ein Tierschützer zu sein, denn diesem Tierelend wird es noch lange kein Ende geben, so lange bis die Situation nicht wenigstens für die Menschen besser ist. Jetzt in meiner schöner Wohnung, mit Schränken voller Klamotten in der Schweiz angekommen, kann ich mich nur schämen wie viel ich hier habe, und wie wenig man eigentlich haben müsste um glücklich zu sein. Ein warmes Plätzchen, genug Futter, und das Gefühl nicht alleine gelassen zu sein.

Doch ich weiss auch, es seid ihr die Europäer, die uns ermöglicht haben dieses Tierheim zu erbauen. Ihr habt uns in der richtigen Zeit vertraut und die Tiere nicht im Stich gelassen. Und jeden Tag verlängert ihr Leben von diesen unbeschützten Geschöpfen!!! Es ist kein perfektes Leben, man wird nicht nur geliebt und verwöhnt, den dafür hat eine einzige Frau keine Zeit, sie widmet sich nur den schwächsten, meistens denen die bereits im Sterben liegen. Auch die wenigsten werden aus dem Tierheim geholt, für die meisten ist es das letzte zu hause. Doch immerhin ist es Leben, und man wird nicht durch das vergiften, verhungern, erschiessen, einfach nur so von der Erde gelöscht. Was noch am wichtigsten ist, wir geben ein Beispiel, ein Beispiel für die russische Nation, dass man die schwächsten beschützen sollte!

Bereits im Flugzeug, kann ich an nichts anderes denken als an dieses Tierheim und die Svetlana und das bevorstehende Winter. Wie viele Tiere werde ich nächstes Jahr vom Vorjahr sehen können, wie viele werden mich begrüssen kommen. Und die Svetlana, die bereits jetzt damit beschäftigt ist, vor dem späten Herbst alle abgestellten Boxen voller Welpen vor dem Tierheim einzusammeln. All die letzten, die vor der richtigen Einbruch des Winters noch ins Tierheim gebracht wurden…
 
 

 

weitere Berichte und Bilder aus dem Archiv kann man hier sehen

 

Wenn sie Svetlanas Tierheim mit einer Geldspende unterstützen möchten, überweisen sie bitte aus Deutschland an den Verein "Tierhilfe Bluemoon & Pfötchenfreunde e.V." die mit den Verein "das letzte siebte Leben" zusammen arbeiten und auch berechtigt sind Spenden für Svetlana zu sammeln.

Ausserdem können sie auch Spendenbescheinigungen ausstellen:

Tierhilfe Bluemoon & Pfötchenfreunde e.V.
 Konto-Nr.       20104030
  BLZ               710 500 00
           Sparkasse BGL (Berchtesgadener Land)

Für Spenden aus dem Ausland
IBAN: DE19710 5000000 2010 4030
BIC: BYLADEM1BGL

Verwendungszweck bitte nicht vergessen !